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Kreisfeuerwehrpokalschießen in Eutin brachte Siege für Zarnekau, Neudorf und Gothendorf
Einzelpokale gingen an Julia Lunau, Christian Klees und Henrik Klempien
Eutin - Mit einem gut besuchten Kreisfeuerwehrpokalschießen schlossen die Eutiner Sportschützen ihre Festivitäten im Rahmen des Stadtjubiläums 750 Jahre ab. Unter den 51 Mannschaften mit 158 Startern setzten sich die Jugendmannschaft der Wehr Zarnekau, bei den Damen die Neudorferinnen und bei den Herren Gothendorf durch.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Carstensen hatte neben anderen Pokalspendern für die Attraktivität gesorgt und in seinem Grußwort zum Ausdruck gebracht, wie wichtig das Zusammenwirken von Ehrenamt und örtlicher Kommunalpolitik sei. „Ein dickes Lob an die Feuerwehren nicht nur für die Schießsportleistungen - sondern auch für die unglaublich starke Gemeinschaft der Menschen in der Stadt“, sagte Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz als Schirmherr. Das Zusammenspiel aller Hilfsorganisationen klappe hier vorzüglich und auch über die Stadtgrenzen hinaus. Als Schirmherr fungierte auch Kreisbrandmeister Ralf Thomsen: „Wir unterstützen auch solche Veranstaltungen der Gemeinschaftspflege, ich rege eine Fortentwicklung des Kreispokalschießens an, um wegen den Entfernungen im Kreis noch mehr Teams anzusprechen.“ Als Parteienvertreter für Bettina Hagedorn und Regina Poersch überreichte Burghard Klinke die SPD-Pokale, Jens-Uwe Dankert machte das für die FDP. CDU-Edelmetall hatten der Kreisverband und Herlich Marie Todsen-Reese zur Verfügung gestellt. Für die Eutiner Sportschützen dankte Vorsitzender Jörg Hunke weiter Dr. Juliane Moser, dem Ostholsteiner Anzeiger und den Firmen LMK Einkaufswelt, Massur, der Vogelwelt, dem Autohaus am Bungsberg und Cobobes für die Trophäen. Gerhard Quast, Präsident des Norddeutschen Schützenbundes, ließ sich die Teilnahme nicht nehmen. „Schützen- und Feuerwehrwesen hatte in der Geschichte der Menschheit viele Gemeinsamkeiten, auch jetzt noch stehen wir bei vielen Veranstaltungen im Lande dicht zusammen. Die Eutiner Sportschützen sind seit Jahrzehnten ein Vorbildverein im Lande“.
Die Luftgewehrleistungen waren hoch. „Wir könnten auf der Stelle eine Menge an Feuerwehrmitgliedern für unsere Wettkämpfe einsetzen“, lobte Jörg Hunke. Die Jugendwehr Zarnekau gewann mit 535 Ringen vor Röbel (437) und Zarnekau II (435). Alle Zarnekauer schnappten sich die Einzelpokale durch Henrik Klempien (181 Ringe), Dennis Abel (179) und Jan Petersen (175). Knapp setzten sich die Damen der Wehr Neudorf mit Alexandra und Magrit Düvel sowie Karin Klesny (535) vor Groß Meinsdorf (532) und Zarnekau (532) durch. Bei Ringgleichheit von 188 entschied die bessere letzte Serie zugunsten von Julia Lunau aus Röbel vor Severine Schröder von der Wehr Zarnekau (188) und der Groß Meinsdorferin Maren Dose (186). 186 hatte auch Alexandra Düvel, Fünfte wurde Elena Schuldt, Großenbrode (185). „So ein dummer Ring fehlte uns!“ Bernd Matthiesen von der Wehr Braak-Klenzau schilderte damit die Hochspannung unser den 41 Herrenteams. Mit 565 hatten die Wehrmänner Gothendorf in der Besetzung Thomas Kohn (Dritter mit192), Arno Niemann und Andre Sattler die Nase um einen Zähler vorn. Rang drei ging an Großenbrode (557) vor Groß Meinsdorf (556) und Neudorf (554). Schmunzelnd nahm das Hassendorfer Feuerwehrmitglied Christian Klees für 196 ungefährdet den Einzelpokal in Empfang. Nils Strauer, Bosau-Kleinneudorf, brachte es auf gute 193, Rang fünf erkämpfte ringgleich der Großenbroder Jörg Hafke vor dem Gothendorfer Arno Niemann (189). Alle Resultate im Menü und auf den Internetseiten des Kreisfeuerwehrverbandes Ostholstein.
Wilhelm Boller - Pressewart Eutiner Sportschützen